Kooperationspartner

LANUV NRW
Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen (LANUV)

Das Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein Westfalen ist die technisch wissenschaftliche Fachbehörde des Landes Nordrhein Westfalen für den Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Es betreibt zudem die Zentrale Informations- und Koordinationsstelle für Klimaschutz und Klimawandel und nimmt im Verbraucherschutz Vollzugsaufgaben wahr. Das LANUV ist dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein Westfalen unterstellt.

Im Fachbereich 76 „Informationssystem gefährliche Stoffe“ wird die IGS-Datenbank mit vorwiegend Rechtsinformationen zu weit über 150000 Stoffen weiterentwickelt und gepflegt, aus der die verschiedenen Informationssysteme für Behörden, Einsatzkräfte und die Allgemeinheit in regelmäßigen Abständen bereitgestellt werden.

Der Fachbereich 78 „Emissionskataster, Emissionshandel, Anlageninformationen (ISA), VtU“ stellt die Volltext-Vorschriftensammlung VtU bereit und aktualisiert diese laufend.

Der Fachbereich 33 „Umweltmedizin, Toxikologie, Epidemiologie, Noxen-Informationssystem“ ist verantwortlich für Pflege und Betrieb des NIS zum Einsatz im öffentlichen Gesundheitsdienst.

LANUV NRW
Nationale Alarmzentrale / Schweiz (NAZ)

Die Nationale Alarmzentrale ist die Fachstelle der Schweiz für ausserordentliche Ereignisse im Bereich Bevölkerungsschutz. Sie ist 365 Tage pro Jahr rund um die Uhr erreichbar und in der Lage, jederzeit in den Einsatz zu gehen. Die NAZ ist ein Geschäftsbereich des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS).

Zu den Aufgaben der NAZ gehört das Management von Ereignissen in Zusammenhang mit Radioaktivität, grossen Chemieunfällen, Staudammbrüchen und bei Naturgefahren. Im Bereich Radioaktivität hat sie die Kompetenz, Sofortmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung anzuordnen. Im Ereignisfall ist die NAZ erste Anlaufstelle für die Kantone in allen Fragen des Bevölkerungsschutzes und dient als Melde- und Lagezentrum des Bundes.

IGS-Check ist die gemeinsame Datenbank für die öffentlichen Stellen der Schweiz. Die Navigation und die Daten sind in den Sprachen deutsch, französisch, italienisch und englisch. Die Datenbank enthält zurzeit über 2 Millionen Einzelinformationen zu ca. 30.000 Stoffen sowie fast 4 Millionen Einzelinformationen zu 230.000 Produkten (Produktregister des Bundesamtes für Gesundheit BAG). IGS-Check kann „standalone“ oder in der Intranet-Version installiert werden. Letztere beinhaltet IGS-Mobile, die speziell für Smart-Phones und weitere mobile Endgeräte entwickelte Web-App. Diese Datenbank steht nicht über das Internet zur Verfügung.

LANUV NRW
Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL)

Für die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Gefahrstoffbereich in den Betrieben sind in den Bundesländern die staatlichen Arbeitsschutzbehörden zuständig.

Zu ihrer Unterstützung besteht die Fachgruppe „Gefahrstoffdatenbank der Länder“ (GDL). In Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wird übergreifend an der Zusammenstellung von Informationen gearbeitet. Organisatorisch ist die GDL in die Arbeitsgruppe 1 des Länderausschusses für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI), dem federführenden Fachgremium der Arbeitsschutzbehörden in der Bundesrepublik Deutschland, eingebunden.

Die GDL beinhaltet Gefahrstoffinformationen zu Reinstoffen und Stoffgruppen. Neben Grunddaten wie Stoffnamen mit umfangreicher Synonymliste, Stoffregistriernummern, allgeimer chemischer Charakterisierung und physikalisch-chemischen Eigenschaften liefert die GDL vor allem Daten aus Vorschriften, Verordnungen und Gesetzen. In der aktuellen Version sind alle Informationen zu Stoffen aus den relevanten Rechtsnormen enthalten, die von den Arbeitsschutzbehörden und der Marktüberwachung benötigt werden.